Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 07.12.2017
Neue Herausforderung für Renate Nastvogel

07.12.2017 - Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz bekommt zum 1. Januar 2018 eine neue stellvertretende Geschäftsleiterin. Einstimmig betraute die Verbandsversammlung Renate Nastvogel mit der Aufgabe. Die 48-jährige Windischeschenbacherin tritt die Nachfolge von Klemens Bodenmeier an.

Der Parksteiner übt dieses Amt seit fast zehn Jahren aus. Die Verbandsversammlung hat ihn 2014 für weitere sechs Jahre zum Stellvertreter von Geschäftsleiter Alfred Rast bestellt. Jetzt bat er aber, ihn von diesem Amt zu entbinden. Durch seine frühere fast 30 Jahre lange Tätigkeit in der Kämmerei am Landratsamt Neustadt habe er über das notwendige Fachwissen mit den Programmen der AKDB verfügt.

Seit vier Jahren sei er aber Kreisrechnungsprüfer. Diese Tätigkeit verbiete ihm die Sachbearbeitung beim Landkreishaushalt und den entsprechenden Zugang zur Software, erklärte Bodenmeier. Zudem habe es bei der AKDB einen Softwarewechsel gegeben, so dass er nicht mehr auf dem Laufenden sei. Außerdem fehle ihm nach dem Umzug der Geschäftsstelle des Zweckverbandes von Neustadt nach Weiden die räumliche Nähe. Vorsitzender Andreas Meier dankte dem Scheidenden für seine nicht einfache Tätigkeit. Er habe bei vielen Umwälzungen mitgewirkt und es dabei verstanden, immer gute Kompromisse zu finden. Geschäftsleiter Rast schlug Nastvogel als Nachfolgerin vor. Sie sei seit 2013 hauptamtlich beim Zweckverband tätig. 2017 legte sie die Fachprüfung I für Verwaltungsangestellte mit gutem Erfolg ab. "Sie bietet die Gewähr, im Falle der Verhinderung des Geschäftsleiters die laufenden Geschäfte ordnungsgemäß weiter- und fortzuführen", warb Rast bei den Räten um Zustimmung. Nastvogel dankte für das Vertrauen.

Renate Nastvogel 01.01.2018 stv. GL_600

Bild: Meister/ONetz

Dr. Gudrun Graf, seit 1. Juli 2017 Ärztliche Leiterin Rettungsdienst (ÄLRD) für die nördliche Oberpfalz, gab Einblick in ihren Aufgabenbereich. Sie ist demnach zuständig für die Fortbildung aller Mitarbeiter im Rettungsdienst sowie für die Sicherung und Verbesserung der Qualität der rettungsdienstlichen Leistungen. Sie habe alle Notärzte in die neue mechanische Reanimationshilfe "Lucas 3" in Rettungsfahrzeugen eingewiesen. Ebenso Vorreiter in Bayern sei man mit dem Simulations-Rettungswagen, der eine intensive Ausbildung ermögliche.

Große Bedeutung hat nach den Worten Grafs CIRS, ein anonymes Meldesystem von kritischen Ereignissen (critical incidents) und Beinahe-Schäden im Fehler- und Risikomanagement für alle, die im Bereich der präklinischen Notfallmedizin, des Krankentransports und des arztbegleiteten Patiententransports einschließlich der integrierten Leitstellen bis in die Nahtstelle der klinischen Versorgung tätig sind.

Rast erinnerte erneut an Bestrebungen des Innenministeriums, die Betriebskosten für die 26 Integrierten Leitstellen in Bayern zu reduzieren. Dazu soll die sogenannte IuK-Technik in zwei großen Rechenzentren - eine in Nord- und eine in Südbayern - zentralisiert werden. Nachts könnten so Notrufe nur noch in wenigen Leitstellen bearbeitet werden. Dies hält Rast für gefährlich, denn die Sicherheit müsse gewährleistet sein.

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