Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 01.08.2011 10:02:18
20 Jähriger schleudert in Gegenverkehr

31.07.2011 - Einen schweren  Verkehrsunfall  hatten die Disponenten der Leitstelle Nordoberpfalz und die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr am Sonntagnachmittag zu bewältigen. Zwischen den Ortschaften Michldorf und Leuchtenberg auf der Bundesstraße B22 waren in einer Senke zwei PKW frontal miteinander zusammengestoßen.



Die Notrufmeldung ging um 15.09 Uhr bei der Leitstelle ein und sofort wurden umfangreich Rettungskräfte alarmiert. Dazu gehörten der Rettungswagen und der Notarzt aus Vohenstrauß. Weitere Rettungswägen kamen aus Weiden (zwei Fahrzeuge) und Oberviechtach zur Einsatzstelle. Ein weiterer, zusätzlicher Rettungswagen (der normalerweise nicht in der regulären Vorhaltung enthalten ist) wurde von ehrenamtlichen Helfern der Schnelleinsatzgruppe Vohenstrauß besetzt. Zu guter Letzt wurden noch der Rettungshubschrauber „Christoph 80“ der DRF aus Weiden und der Einsatzleiter Rettungsdienst aus Vohenstrauß alarmiert. Alles in allem war der Rettungsdienst also mit knapp 20 Helfern vor Ort.

Vor Ort stellte sich die Situation so dar, dass zwei Verletzte durch die Wucht des Aufpralls in ihren Fahrzeugen eingeklemmt wurden. Sie mussten von der Feuerwehr mit Rettungsspreizer und –schere aus den Fahrzeugwracks befreit werden. Insgesamt galt es sieben Verletzte zu versorgen. Drei von ihnen erlitten schwere Verletzungen. Der 83-jährige Fahrer eines Audi musste nach der Befreiung aus dem Fahrzeugwrack mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen werden. Aber auch seine beiden Mitfahrerinnen waren schwerst verletzt. Die 82-jährige Beifahrerin wurde nach der Erstversorgung im Klinikum Weiden mit einem Rettungshubschrauber in eine Universitätsklinik verlegt. Die 76-jährige Frau, die im Fond des Fahrzeuges saß, musste ebenfalls in ein Klinikum schnellmöglich eingelifert werden. Die anderen vier erlitten leichtere bis mittlere Verletzungen und wurden mit Rettungswägen in Kliniken transportiert.



Der Einsatz war für die Rettungsassistenten und Notärzte des Rettungsdienstes und für die Disponenten der Rettungsleitstelle gegen 16.35 Uhr beendet und alle Verletzten waren in  den jeweiligen Kliniken zur weiteren Versorgung ihrer Verletzungen angekommen.

Erwähnenswert ist noch, dass zahlreiche Autofahrer anhielten und hervorragende Erste Hilfe leisteten, bis die Rettungskräfte eintrafen.

Bericht: Dr. Tobias Rüth / Peter Astashenko
Bilder: bk-media.de

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