Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 15.06.2016
Breit aufgestellt! ILS Fortbildungskonzept

15.06.2016 - Fortbildung sichert Qualität und ermöglicht eine qualifizierte Weiterentwicklung. Sie setzt Impulse, bereichert den Alltag in der ILS mit neuen Ideen, motiviert und erhöht die fachliche, pädagogisch-psychologische Kompetenz.

Die Disponenten der ILS Nordoberpfalz müssen die vielfältigsten Aufgaben im Dienst erfüllen. All dies erfordert ein hohes Maß an Koordination, Teamfähigkeit und Belastbarkeit, Fachwissen sowie Spontanität, da in kürzester Zeit wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen. Dabei gleicht kein Notruf dem anderen! Eine gute Ortskenntnis sowie eine schnelle und sichere Auffassungsgabe in außergewöhnlichen Stresssituationen und eine besondere Kommunikationsfähigkeit wird bei den rund 350 Telefonaten täglich abverlangt.

Um fachlich auf dem aktuellsten Stand zu bleiben sind regelmäßige Fortbildungen und Praktika in den Fachbereichen Feuerwehr und Rettungsdienst unabdingbar. Nun wurde das Fortbildungskonzept 2016 der Integrierten Leitstelle Nordoberpfalz vorgestellt. Jürgen Göppl, Fortbildungskoordinator, erläuterte Leitstellenleiter Herbert Putzer und Personalrat Stefan Kloss die Einzel- und vor allem Besonderheiten der insgesamt 15 Ausbildungstage.

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Neben fünf Tagen medizinisch- und fachthematischen Unterrichten und Arztvorträgen, die alle 23 hauptamtlichen Disponenten besuchen müssen, stehen auch zehn Tage Praktika auf der Agenda. So werden z.B. die Disponenten im Rettungsdienst auf unterschiedlichen Rettungswachen im Verbandsgebiet oder bei der Feuerwehr hospitieren. Hier wird mit den beiden BRK Kreisverbänden Weiden und Neustadt an der Waldnaab sowie Tirschenreuth, der DRF Luftrettung, der Polizeieinsatzzentrale Oberpfalz, der Freiwilligen Feuerwehr Weiden sowie mit dem Fire Department der US Streitkräfte in Grafenwöhr kooperiert.

Bei einer Taktik- und vorbeugender Brandschutzschulung werden die Justizvollzugsanstalt Weiden, das Heilpädagogisches Zentrum - Lebenshilfe für Behinderte e.V. in Irchenrieth, die Firma Constantia Hueck Folien GmbH & Co. KG in Pirkmühle, die Firma ESTATO Umweltservice in Weiden, die Firma Bergler GmbH & Co. KG in Weiherhammer sowie die Firma Pilkington Deutschland AG in Weiherhammer besucht. Themen werden u.a. die jeweiligen Verkehrswege und anhängige Strukturen und Berücksichtigung topographischer Gesichtspunkte wie Flüsse oder Brücken, besondere Bauwerke, Fernleitungen mit gefährlichen Gasen oder Flüssigkeiten, der Einsatzweg zur Brandmeldeanlage, Katastrophenschutz-Sonderpläne und das allgemeine Gefahrenpotential sein.

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