Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 24.08.2016
Neue Rettungswache

24.08.2016 - Eine Verlegung nach außerhalb von Neustadt ist vom Tisch. Die Rettungswache des Roten Kreuzes bleibt in der Kreisstadt. Die Entscheidung ist gefallen. Jetzt geht es nur noch um den optimalen Standort, dass bestätigte jetzt  Alfred Rast, Geschäftsführer des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Nordoberpfalz. Es muss nun nur noch geklärt werden, wo die neue BRK-Wache gebaut wird. Sie kostet über eine halbe Million Euro. Favorit ist offenbar ein etwa 2000 Quadratmeter großes Gelände, das die Stadt dem ZRF im Gewerbegebiet "Im Wiesengrund“ beim Mühlbergtunnel angeboten hat. Den Quadratmeter für knapp 35 Euro – voll erschlossen. Für den Wiesengrund spricht die ausgezeichnete Lage direkt an der A93 und an der Störnsteiner Spange. Die Rettungsfahrzeuge könnten hier schnell ausrücken. Schließlich geht es auch um Einsätze im Raum Floß/Flossenbürg.

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Die Stadt hat das freie Gelände im Gewerbegebiet „ImWiesengrund“ dem ZRF Nordoberpfalz für eine neue Rettungswache angeboten. Das Areal liegt direkt an der A93 und der Störnsteiner Spange.

Nicht mehr zeitgemäß
Die bisherige vom BRK von den Kliniken Nordoberpfalz AG angemietete Rettungswache auf dem Felixberg „passt nicht mehr“, sagt Geschäftsleiter Rast. Sie sei nicht mehr zeitgemäß und entspreche auch nicht mehr den DIN-Vorgaben. Außerdem müssten sich vor allem am Morgen und mittags die Rettungsfahrzeuge durch den Schulverkehr auf dem Felixberg kämpfen. Schnell gingen hier zwei bis drei Minuten verloren. Zeit, die bei Notfällen Leben retten kann. Vor zirka 15 Jahren richtete das BRK die Rettungswache im ehemaligen Schwesternwohnheim beim Krankenhaus ein. Drei Garagen wurden gebaut. Damals musste der Notarzt noch im Rettungswagen mitfahren. Längst kommt er selbst an die Unfallstelle. Das Rendezvous-System ist eine in Deutschland praktizierte Einsatztaktik des Rettungsdienstes, bei der zwei Einheiten parallel alarmiert werden und dann gemeinsam zum Einsatzort fahren, um dort Hilfe zu leisten.

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Die bisherige BRK Rettungswache auf dem Felixberg ist nicht mehr zeitgemäß und entspricht auch nicht mehr den DIN-Vorgaben.

In der Testphase
Aber das Krankenhaus auf dem Felix gibt es nicht mehr. Die Notärzte kommen von ganz woanders her, meist aus ihren Praxen. Die Wache mit 14 hauptamtlichen Mitarbeitern, einem rund um die Uhr einsatzbereiten Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug sowie dem Krankentransport hat laut Rast die übliche Größe. Für den wahrscheinlichen Standort Wiesengrund läuft bereits die Testphase. Ein Rettungswagen fährt richtige Einsätze mit GPS-Daten. Selbst Geschäftsleiter Rast und BRK Direktor Rath sitzen mit im Fahrzeug. Die Ergebnisse werden im Institut für Notfallmedizin und Medizinmanagement an der Ludwig-Maximilians-Universität in München ausgewertet. Der neue Standort darf nämlich auf die Randgemeinden keine negativen Auswirkungen haben. Die Zwölf-Minuten-Frist bis zum Eintreffen der Rettungskräfte muss für alle Orte eingehalten werden. Als Alternative zum Wiesengrund prüft der ZRF einen weiteren Standortbereich. Er befindet sich näher an Störnstein, aber immer noch in Neustadt, und ist in Privatbesitz.

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