Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 02.11.2015
AusgeFUNKt. Dr. Funks Rückzug aus der Luftrettung

02.11.2015 - 31 Jahre war Dr. Wolfgang Funk, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin am Klinikum St. Marien Amberg, als Notarzt in Heidelberg, München, Regensburg und Amberg tätig. Seit 1994 flog er für die Luftrettung - zunächst mit dem Intensivtransporthubschrauber "Christoph Regensburg", anschließend mit dem Weidener RTH "Christoph 80" der DRF-Luftrettung. Und so kommt er auf die beeindruckende Zahl von mehr als 3000 Notarztstunden.

Warum Flugrettung?
Seit dem ersten Tag von Christoph 80 war Wolfgang Funk Crewmitglied. "Mein erster Dienst war gleich am zweiten Einsatzsatztag. Es war der 02. April 2011. Danach hatte er wie alle anderen 16 Ärzte jeden Monat zwei Tage Dienst", erinnert er sich. Warum Flugrettung? "Ganz einfach: Auf Christoph 80 dürfen nur erfahrene Fachärzte mit abgeschlossener intensivmedizinischer und notärztlicher Ausbildung fliegen. Davon gab es in den Anfangszeiten von Christoph 80 nicht so viele", erläutert Funk im Interview. 

"Man sei oft bei besonders schweren Notfällen, bei schlimmen Verkehrsunfällen zum Beispiel, gefragt - oft auch als Unterstützung der bereits vorhandenen Rettungskräfte, "quasi" als rettender Engel aus der Luft". "Und ich wollte meine langjährige Erfahrung dort zur Verfügung stellen, wo sie am sinnvollsten eingesetzt werden kann". Alfred Rast, Geschäftsleiter des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Nordoberpfalz, und Dr. Jürgen Altmeppen, der leitende Hubschrauberarzt, dankten Dr. Wolfgang Funk jetzt für seinen unermüdlichen Einsatz in den vergangenen Jahren und verabschiedeten ihn offiziell aus dem Flugrettungsdienst. "Man muss auch mal die Jüngeren ranlassen", lacht der 63jährige und fügt hinzu: "Jetzt ist der Nachwuchs ausgebildet und nach so vielen Einsätzen sollte es auch genug sein".

CH80_Funk_600_Abschied
Dr. Wolfgang Funk (Mitte) verlässt die Flugrettung. Für seinen jahrzehntelangen Einsatz dankten ihm der leitende Hubschrauberarzt Dr. Jürgen Altmeppen und ZRF-Geschäftsleiter Alfred Rast.

Ein bisschen tut's weh
Der Abschied schmerzt natürlich schon ein bisschen. Das gibt Dr. Wolfgang Funk zu. Aber mit dem Umzug der Intensivstation in den Klinikneubau, dem Aufbau der geplanten Intermediate Care-Station in St. Marien und der Präsidentschaft bei Rotary Club 2016/17 warten beruflich und privat schon die nächsten Aufgaben auf ihn. 

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