Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 02.03.2010 10:25:28
Kreisbrandinspektor legt bei Kommandantenversammlung eindrucksvolle Zahlen der Wehren vor – 662 Einsätze

02.03.2010 - Insgesamt 662 Mal rückten die Feuerwehren des Kreisbrandinspektoren- bereichs West vergangenes Jahr aus, um Hilfe zu leisten. 6442 Floriansjünger brachten dafür 13 238 Stunden Freizeit auf. Somit haben hier die Aktiven 35 Prozent der gesamten Einsätze im Landkreis absolviert. Diese eindruckvollen Zahlen gab Kreisbrandinspektor (KBI) Georg Tafelmeyer bei der Kommandanten-Dienstversammlung in der Stadthalle bekannt. Neben den Berichten der Landkreisführung informierte er mit Kreisbrandrat Richard Meier die Führungskräfte der Wehren aus dem westlichen Teil des Landkreises über Neuerungen.

In seinem Bericht erläuterte Tafelmeyer, dass hier 35 Feuerwehren, eine Werkfeuerwehr sowie die US-Feuerwehr Grafenwöhr für die Sicherheit sorgen. In ihnen seien 1637 Aktive, darunter 125 Frauen, aktiv. Ferner könne man auf 335 Atemschutzträger zurückgreifen. 3754 passive Mitglieder waren 2009 gemeldet. In 32 Jugendgruppen werden 328 Jugendliche, darunter 78 Mädchen auf den Feuerwehrdienst vorbereitet. Erfreut zeigte sich Tafelmeyer hierbei über die neugegründete Jugendgruppe in Mockersdorf. In den beiden Spielmannszügen aus Grafenwöhr und Pressath sind insgesamt 99 Musiker aktiv. Bei der Ausbildung zählte Tafelmeyer insgesamt 28 Leistungsprüfungen „Die Gruppe im Löscheinsatz“, zwölf THL-Leistungsprüfungen sowie sieben Jugendleistungsprüfungen. Zahlreiche Lehrgänge wurden auf Landkreisebene angeboten und von den Wehren besucht.

Bürger gegen Digitalfunk
Im Bau beziehungsweise Anbau befinden sich momentan die Gerätehäuser in Speinshart und Grafenwöhr. Die Planungen für das Eschenbacher Gerätehaus laufen. Ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug erhielten die Heinersreuther Floriansjünger, ein neues Mehrzweckfahrzeug steht in Neustadt am Kulm. Kreisbrandrat Richard Meier gab die neusten Informationen zur Integrierten Leitstelle weiter. Zum Thema Digitalfunk berichte er von Problemen mit Bürgerinitiativen. Weitere Punkte waren die neu aufgestellten Hilfeleistungskontingente für den Katastrophenschutz, das Lehrgangsangebot an den Feuerwehrschulen sowie die neue Führerscheinregelung. Ferner rief der oberste Feuerwehrchef im Landkreis zur Vorsicht bei Einsatzfahrten auf. Ehrenkreisbrandinspektor Josef Schuller wünschte den Wehren weiterhin ein unfallfreies Arbeiten. „Die Feuerwehr ist eine schlagkräftige Truppe, arbeitet im Verborgenen, ist aber da, wenn Not am Mann ist“, lobte dritter Bürgermeister Thomas Schopf. Erster Polizeihauptkommissar Reiner Striegl, Leiter der Dienststelle Eschenbach, dankte den Wehren für ihre professionelle Arbeit. „Die Gemeinden können stolz auf ihre Feuerwehren sein“, so Striegl. Jürgen Meyer vom Zweckverband für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung Weiden informierte über den Fortschritt der Ausbauphase der neuen Integrierten Leitstelle (ILS) Nordoberpfalz. Ferner wünschte er sich für die Zukunft eine freundschaftliche Zusammenarbeit.



An der Dienstversammlung nahmen auch die Kreisbrandmeister Karlheinz Budnik, Wolfgang Schwarz, Jürgen Haider und Daniel Beaudet, Kreisjugendfeuerwehrwart Bernd Hutzler sowie US-Fire-Chief Josef Rodler teil. Die Versammlung rundete ein Vortrag von KBI Tafelmeyer zum Thema „Neue Leistungsprüfung "Technische Hilfeleistung“ ab.

Quelle: Der neue Tag, xri
Bild: Alexander Richter

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