Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 19.04.2011 08:39:21
Christoph 80 fliegt 50. Einsatz

18.04.2011 - Am 1. April ging es los mit „Christoph 80“. Am 18. April flog der von der DRF Luftrettung betriebene Rettungshubschrauber bereits den 50. Einsatz. Ein chirurgischer Einsatz führte ihn am Montagabend nach Rodenzenreuth bei Waldershof zu einem Freizeitunfall.

Dabei ist „Christoph 80“ nicht nur in der Nordoberpfalz unterwegs. Auch die umliegenden Rettungsleitstellen nutzen die günstige Lage in Nordostbayern. Für die Nachbarleitstellen HochFranken (Hof), Amberg aber auch Regensburg wurden schon zahlreiche Einsätze abgewickelt. Den weitesten Anflug legte das Rettungsteam am 9. April zurück, als sie zu einem schweren Verkehrsunfall südlich von Zwickau in Sachsen alarmiert wurden. Einsatzstärkste Tage bisher waren der 6. und der 15. April. An beiden Tagen wurde der Hubschrauber zu je sechs Einsätzen gerufen.

Ein Großteil der Rettungsflüge sind internistische Notfälle, bei denen „Christoph 80“ der schnellste Weg ist, einen Notarzt an die Einsatzstelle zu bringen. So zeigt sich in einigen Gebieten, die die Leitstelle Nordoberpfalz betreut ein Zeitvorteil gegenüber dem bodengebundenen Notarzt. Bei zwölf Einsätzen verlegte „Christoph 80“ zudem kritische Patienten von Klinik zu Klinik. Aber auch schwere Unfälle und chirurgische Notfälle galt es schon zu bewältigen. Einem Mann in der Nähe von Hof rettete die Besatzung von „Christoph 80“ zusammen mit den bodengebundenen Rettern das Leben. Der Landwirt war von seinem Traktor überrollt worden. Auch nach einem schweren Betriebsunfall im US-Lager Grafenwöhr sorgte der Rettungshubschrauber für eine schnelle Versorgung und einen schonenden Transport. Ein Einflug in die Sperrzone war dank der Kooperation mit den amerikanischen Stellen dabei problemlos möglich.



Übrigens nur zwei der 50 Einsätze waren Fehleinsätze. Einen Anflug zu einem Einsatz ins Fichtelgebirge musste der Pilot wetterbedingt abbrechen. Bei einem anderen Einsatz waren die Verletzungen des Patienten so leicht, dass der Hubschrauber noch im Anflug vom Rettungsteam am Boden abbestellt werden konnte. So war der Rettungshubschrauber für weitere Einsätze verfügbar.

Bericht: Peter Astashenko
Bild: Jürgen Wilke

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