Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 13.09.2011 08:23:09
Brand in Industrieanlage in Neusorg (Kreis Tirschenreuth)

12.09.2011 - Am Montag, um 14.10 Uhr alarmierte heute die Feuerwehreinsatzzentrale die Wehren aus Pullenreuth, Riglasreuth, Ebnath, Brand, Kemnath und Neusorg. In einer Firma in der Fortstraße in Neusorg (Kreis Tirschenreuth) war eine Absauganlage in Brand geraten.

Gut eine Stunde später, um 15.04 Uhr, verständigte die Nachalarmierungsstelle Tirschenreuth die Leitstelle Nordoberpfalz und forderte zur Absicherung der Wehren einen Rettungswagen an. Die Disponenten alarmierten daraufhin den BRK-Rettungswagen aus Kemnath und den "Helfer vor Ort" Fichtelnaabtal.

An der Einsatzstelle angekommen, baten die Rettungskräfte des BRK um einen zweiten Rettungswagen und einen Einsatzleiter. Immerhin wurde mit einem längeren Einsatz gerechnet und es waren zehn Atemschutztrupps der Feuerwehr im Einsatz. Der BRK-Einsatzleiter machte sich aus Erbendorf auf den Weg, der zweite Rettungswagen wurde aus Fichtelberg angefordert.
Zudem kam die Mobile Unfallnachsorge des BRK Wiesau zum Einsatz, um die Einsatzkräfte zu verpflegen.

Soweit ein völlig normaler Einsatz zur Absicherung der Feuerwehren.

Unklar war jedoch, wie lange sich der Einsatz hinziehen wird. Der BRK-Einsatzleiter bekam hier unterschiedliche Aussagen der Feuerwehr. Da es anfangs so aussah, als würde es länger dauern, wurden die Schnelleinsatzgruppen des BRK Kemnath und Poppenreuth alarmiert. Kaum meldeten sich diese einsatzklar, bestellte der Einsatzleiter sie wieder ab. Von seiten der Feuerwehr hatte es geheißen, in 30 Minuten sei alles vorbei. Einige Minuten später änderte sich diese Einschätzung und es hieß , es dauere doch länger. Also wurden die Schnelleinsatzgruppen wieder alarmiert. Kaum waren sie an der Einsatzstelle, kam die Meldung von der Feuerwehr, sie würden jetzt "zurückbauen", der Einsatz wäre soweit erledigt. Also rückten alle Kräfte wieder ab. Gegen 17.30 Uhr waren alle Fahrzeuge wieder an ihren Standorten. Insgesamt waren gut 20 Mann des BRK im Einsatz. Verletzt wurde niemand.

Bericht: Peter Astashenko

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