Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 23.08.2016
Rettung kommt eher

23.08.2016 - Rettung kommt eher Zwölf Minuten – nur so lange darf es dauern, bis der Rettungsdienst nach einem Notruf beim Patienten eintrifft. Die Frist ist vor allem am Grenzkamm nicht immer zu halten. Doch jetzt ist eine Lösung in Sicht.

Mitte des Jahres 2017 soll in Griesbach ein weiterer Rettungswagen stationiert werden. Der soll im Notfall vor allem den Bereich zwischen dem Markt Mähring und der Stadt Bärnau abdecken, zunächst in einer Zwölf-Stunden-Schicht täglich von 8 bis 20 Uhr. Das bestätigt nun Alfred Rast, Geschäftsleiter des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz. Fix ist allerdings noch nix: Es handelt sich zunächst einmal um eine Probephase von 18 Monaten. Danach geht’s noch einmal auf den Prüfstand. Warum das? „Beschließen können wir viel, aber wir brauchen ja die Krankenkassen zur Finanzierung.“ Und die haben eben zunächst nur für eineinhalb Jahre ihre Zusage für einen Stellplatz gegeben. Derzeit wird das Auswahlverfahren durch den ZRF vorbereitet.

Griesbach_Stellplatz_OE_600

Nichts zu tun hat die neue Regelung mit der Kritik vor allem aus dem Neualbenreuther Raum, dass seit der Verlegung der Rettungswache von Waldsassen nach Mitterteich dort die vorgeschriebenen Hilfsfristen oft nicht eingehalten werden. Dass möglicherweise der „Helfer vor Ort“ in wenigen Minuten am Ort des Geschehens ist, zählt dabei nicht. „Rettungswagen, Notarzt und Hubschrauber gehen in die Rechnung mit ein“, so Alfred Rast.

Neues Gutachten
Der Geschäftsleiter sagt zu, dass für das Problemfeld Neualbenreuth in diesem Herbst noch einmal ein entsprechendes Gutachten erstellt werden soll. Auf dessen Basis soll das Thema nochmals im Zweckverband entschieden werden. Und auch hier gilt laut Rast wie im Falle Griesbach: „Ohne Zusage der Krankenkassen geht gar nichts.“

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