Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 31.08.2010 12:31:07
Bayern RTW wird schmaler!

31.08.2010 - Zugeparkte Straßen, in zweiter Reihe haltende Lieferwagen, Engstellen in der Bebauung oder auch der immer dichtere Straßenverkehr in den Städten machen den Rettungssanitätern und Rettungsassistenten des BRK das Leben und Helfen schwer. Immer häufiger muss auch auf der Anfahrt zum Notfallort mit Blaulicht und Martinshorn aufwändig rangiert werden, berichten die Einsatzkräfte.

Hinzu kommt erschwerend, dass auch die Basisfahrzeuge der Rettungswagen (RTW) in den letzten Jahren spürbar größer geworden sind. Mit dem Rettungswagen der aktuellen Generation Bayern 2010 hat das Bayerische Rote Kreuz nun Abhilfe geschaffen: Entgegen dem allgemeinen Trend im Fahrzeugbau wurden die neuen Rettungswagen in Bayern erstmals wieder schmäler statt breiter.

Der Kofferaufbau mit dem Behandlungsraum wurde um acht Zentimeter in der Breite verringert - ein Maß, das innen kaum auffällt und den Rettern trotzdem weiter genug Platz für die Patientenversorgung im Fahrzeug gibt.

Außen hingegen konnten an den neuen Rettungswagen jetzt so statt den wuchtigen Sonderspiegeln mit verlängertem Arm nun die schlanken Standard-Außenspiegel des Basisfahrzeugs montiert werden, was die Gesamtbreite zwischen den Spiegeln gemessen um einen ganzen Viertelmeter (25cm) reduziert.


Die Rettungswagen der aktuellen Generation sind dadurch jetzt deutlich wendiger und mobiler. So können die Retter mit ihren Rettungswagen im Einzelfall noch schneller am Einsatzort sein.

Monat für Monat werden mindestens zehn neue Rettungswagen vom Bayerischen Roten Kreuz an die Kreisverbände und an die anderen Durchführenden im Rettungsdienst Bayern übergeben.

Bilder und Bericht: BRK Landesgeschäftsstelle München

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