Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 28.11.2014 11:34:11
Landrat geht in die Luft

28.11.2014 – Wenn der Rettungshubschrauber kommt, sind ihm die staunenden Blicke aller sicher. Für viele ist er das "Große Unbekannte", sieht man ihn doch oft nur aus der Ferne. Landrat Andreas Meier, der auch Verbandsvorsitzender des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz ist, hospitierte nun einen halben Tag auf „Christoph 80“ in Weiden. Die Maschine wird von der DRF Luftrettung betrieben.

In zwei Minuten in der Luft
Wenn ein Notfall passiert, muss es schnell gehen. In maximal zwei Minuten ist die Besatzung des Weidener Hubschraubers in der Luft. Allein dieses Jahr wurde der Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung schon zu rund 1.200 Einsätzen durch die ILS Nordoberpfalz alarmiert.

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Landrat Meier ging während seiner Hospitation zweimal in die Luft, und das obwohl er – wie er schmunzelnd zugibt – eine „leichte Höhenangst“ hat. Meier: „Mich als Verbandsvorsitzenden interessiert, was Pilot, Notarzt und der Rettungsassistent der ILS Nordoberpfalz täglich leisten“. Als Verbandsvorsitzender des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz ist er verantwortlich für die rettungsdienstliche Versorgung der 227.000 Menschen im Verbandsgebiet. Um 13.33 Uhr startet der rot-weiße Hubschrauber nach Weiherhammer zu einem internistischen Notfall. Als erstes Rettungsmittel landet Christoph 80 vor Ort, stabilisierte den Patienten, der dann mit dem Rettungswagen ins Klinikum nach Weiden transportiert wurde. Um 16:19 Uhr hob die zweimal 743 PS starke Maschine nach Wernberg-Köblitz ab. Ein Mann erlitt in einem Industriegebiet einen Herzinfarkt. Meier, „ich bin sehr positiv beeindruckt von der Schnelligkeit, Effektivität und vom Job den die Luftretter für unsere Bürgerinnen und Bürger leisten“.

Der rot-weiße Hubschrauber ist täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang vom Flugplatz Latsch einsatzbereit. „Christoph 80“ wird von der Integrierten Leitstelle (ILS) Nordoberpfalz in die Bereiche Nordoberpfalz, Amberg (östlicher Bereich), Bayreuth (südöstlicher Bereich) und Hochfranken (südlicher Bereich) alarmiert.

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Luftrettung in Deutschland
Neben der bodengebundenen Rettung nimmt die Luftrettung in Deutschland einen sehr hohen Stellenwert ein. So dient sie bei Primäreinsätzen als schneller Notarztzubringer und bei Sekundäreinsätzen als effizientes Mittel zum Patiententransport zwischen Kliniken. In beiden Fällen kann die Luftrettung durch den enormen zeitlichen Vorteil sowie den schonenden Patiententransport punkten. Kein Stau stellt ein Hindernis dar und kein Schlagloch gefährdet den Patienten. Lediglich sehr schlechte Wetterbedingungen können den Hubschrauber zwingen, am Boden zu bleiben.

Bild: Jochen Huber

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