Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 07.03.2012 14:19:18
Drei Verletzte nach Wohnhausbrand in Weiden

06.03.2012 - Die Meldung um 22.31 Uhr klang dramatisch. Wohnhausbrand in der Moltkestraße in Weiden, Personen eingeschlossen. Ein Anwohner bemerkte das Feuer. Aufgrund starker Rauchentwicklung konnte das Treppenhaus nicht mehr betreten werden. Ersten Ermittlungen ist im Durchgangsbereich zum Innenhof des 3-stöckigen Mehrfamilienhauses das Feuer ausgebrochen und hat sich auf das Erdgeschoss ausgebreitet.

Die Disponenten der Rettungsleitstelle des ZRF Nordoberpfalz alarmierten sofort die BRK-Rettungswagen aus Weiden, Vohenstrauß und Erbendorf, den diensthabenden Notarzt Andreas von Bohlen aus Weiden sowie den Einsatzleiter des BRK Helmut Spachtholz. Neben der Feuerwehr waren so innerhalb kürzester Zeit neun Helfer des Rettungsdienstes vor Ort.

Mehrere Atemschutztrupps der Freiwilligen Feuerwehr Weiden bekämpften den Brandherd. Durch die Feuerwehr wurden ein 31-jähriger Mann und eine 24-jährige Frau  aus ihren im 2. und 3. Stock gelegenen Wohnungen mittels Drehleiter gerettet und vor Ort von Rettungsassistenten und Notarzt versorgt. Der 32-jährige wurde anschließend zur Überwachung in eine Klink transportiert. Rauchgas kann auch viele Stunden nach dem Einatmen noch schwere Komplikationen auslösen. Eine 26-jährige Einsatzkraft der Feuerwehr wurde bei den Rettungsarbeiten leicht verletzt. Sie wurde vom BRK vor Ort versorgt. Ein Transport für beide weibliche Patienten war jedoch nicht nötig.



Später holten Feuerwehrleute noch einen jungen Hund, der von seiner Besitzerin als „vermisst“ gemeldet worden war, aus einer Dachgeschosswohnung.

Die Feuerwehr hatte den Brand nach ca. 45 Minuten gelöscht. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 80.000 Euro.

Zur Sicherstellung der öffentlich-rechtlichen RD-Vorhaltung alarmierte die Rettungsleistelle die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des BRK Weiden und die Mobile Unfallnachsorge (MUN) aus Rothenstadt. Insgesamt waren 18 weitere Helfer in der Wache abrufbereit. Dieses umsichtige Handeln der Leitstellendisponenten hat sich bewährt. Kurze Zeit später rückten drei Helfer der SEG zu einem weiteren Notfallgeschehen im Stadtgebiet Weiden aus. Die Mobile Unfallnachsorge wurde nicht benötigt.

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