Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 11.02.2010 15:29:19
Tödlicher Verkehrsunfall in Eslarn (Kreis Neustadt/WN.)

11.02.2010 - 13.58 Uhr: Die Rettungsleitstelle wird über einen schweren Verkehrsunfall informiert. In der Moosbacher Straße in Eslarn (Kreis Neustadt/WN.) habe es gekracht. Zwei Personen seien im Fahrzeug eingeklemmt. Eine Minute später kommt die Rettungskette in Gang.

Alarmiert werden die BRK-Rettungswagen aus Vohenstrauß und Oberviechtach, der "Helfer vor Ort" des BRK aus Eslarn, die Notärzte Dr. Franz Sollfrank aus Vohenstrauß und Werner Duschner aus Waidhaus sowie Einsatzleiter Max Müllner aus Waldthurn. Der nächstgelegene Rettungshubschrauber in Straubing kann dort wegen starkem Schneefall nicht starten. So wird der Rettungshubschrauber "Christoph 20" aus Bayreuth noch mitalarmiert. Ebenfalls unterwegs sind zahlreiche Feuerwehren.

   

An der Einsatzstelle bietet sich folgendes Bild: Ein Auto, besetzt mit einem älteren Ehepaar, war etwa 500 Meter vor dem Ortseingang frontal in einen Lastwagen geprallt. Für den 74-jährigen Fahrer kommt jede Hilfe zu spät. Er wurde durch die Wucht des Aufpralls vermutlich sofort getötet. Seine gleichaltrige Beifahrerin ist massiv eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Notärzte und Rettungsassistenten stabilisieren sie noch im Autowrack, während die Feuerwehr den Trümmerhaufen soweit zerlegt, dass die Rettung möglich ist. Gut 30 Minuten nach dem Eintreffen der Retter wird die Frau aus dem Fahrzeug befreit. Noch an der Einsatzstelle muss sie in Narkose versetzt werden. Gut eineinviertel Stunden nach dem Unfall startet "Christoph 20" mit der Verletzten an Bord in Richtung Klinikum. Nur leicht verletzt wird der LKW-Fahrer. Er kann an der Einsatzstelle ambulant versorgt werden.

Der Einsatzleiter hat noch die Nofallseelsorge und das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes angefordert. Während der Pfarrer dem Verstorbenen die Sterbesakramente spendet, werden sich die psychologisch geschulten Helfer des BRK um LKW-Fahrer und etwaige Angehörige kümmern.

Alle Bilder: bk-media.de
Bericht: Peter Astashenko

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