Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 25.04.2011 10:55:42
Tipps für einen unfallfreien Fahrradspaß

25.04.2011 - Radfahren ist in. Ob jung oder alt, das Fahrrad ist in der Freizeit eines der beliebtesten Fortbewegungsmittel. Warme Sonnenstrahlen locken derzeit wieder zahlreiche Radbegeisterte in die Natur. Doch nicht alle Radfahrer kümmern sich um ihre Sicherheit. Wird das Fahrverhalten nicht der Umgebung und den persönlichen Fähigkeiten angepasst, drohen Verletzungen. Damit der Fahrspaß ungetrübt bleibt, gibt die Weidener Station der DRF Luftrettung Tipps zur Unfallvermeidung.

• Überprüfen Sie Ihr Fahrrad regelmäßig auf technische Mängel. Jedes Rad muss eine funktionierende Vorder- und Hinterradbremse, Scheinwerfer und Rückstrahler sowie eine Klingel besitzen.
• Tragen Sie immer einen Fahrradhelm. So können Sie das Risiko für gefährliche Kopfverletzungen erheblich reduzieren.
• Nutzen Sie nach Möglichkeit ausgewiesene Radwege.
• Tragen Sie helle Kleidung! Nur so sind Sie für Auto- und Motorradfahrer gut sichtbar.
• Passen Sie Ihre Geschwindigkeit der Umgebung an.
• Fahren Sie immer mit Licht! So sind Sie für andere Verkehrsteilnehmer besser erkennbar.
• Telefonieren Sie nicht während der Fahrt.
• Beachten Sie die allgemeinen Verkehrsregeln. Eine rote Ampel gilt auch für Radfahrer.
• Bewahren Sie im Falle eines Unfalls die Ruhe und alarmieren Sie unter der Notrufnummer 0961/ 19 222 sofort den Rettungsdienst.

Thomas Schöner, Rettungsassistent an der Weidener Station der DRF Luftrettung, kennt Fahrradunfälle aus dem Einsatzalltag nur zu gut: „Wenn ein Notfall passiert, sind wir innerhalb von zwei Minuten nach der Alarmie-rung in der Luft. Dies ist bei klassischen Radverletzungen, wie Knochenbrüchen oder Kopfverletzungen, besonders wichtig. Gerade bei Verletzungen im Kopfbereich kann eine schnelle notärztliche Versorgung lebensrettend sein. Darüber hinaus können wir den Patienten behutsam und schnell in ein geeignetes Krankenhaus fliegen, das für die weitere Behandlung optimal ausgestattet ist“, erläutert der Rettungsassistent.

Hintergrundinformationen:
Der Faktor Zeit ist in der Notfallrettung entscheidend. Gerade bei lebensbedrohlichen Notfällen ist der Hubschrauber oftmals konkurrenzlos schnell.  Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Weidener Hubschrauber in maximal 15 Minuten erreichen. Sein Einsatzgebiet liegt in den Rettungsdienstbereichen Nordoberpfalz und Amberg. Die Leitstelle Nordoberpfalz alarmiert den Weidener Rettungshubschrauber zu Einsätzen in den Rettungsdienstbereichen Nordoberpfalz (Landkreise Neustadt a.d. Waldnaab und Tirschenreuth, sowie Weiden i.d. Oberpfalz) sowie Amberg (Landkreise Amberg-Sulzbach und Schwandorf sowie Stadt Amberg). „Christoph 80“, so sein Funkrufname, ist seit dem 01. April 2011 täglich von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit.

Die DRF Luftrettung setzt an 31 Stationen in Deutschland, Österreich und Dänemark rund 50 Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Standorten sogar rund um die Uhr. Darüber hinaus werden weltweite Patiententransporte mit eigenen Ambulanzflugzeugen durchgeführt. Im Jahr 2010 leistete die DRF Luftrettung 36.900 Einsätze. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die gemeinnützig tätige Organisation auf die Unterstützung von Förderern angewiesen, Infotelefon: 0711-70072211.

Quelle: DRF Luftrettung

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