Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 15.03.2010 00:00:00
Schwerer VU auf der B299 bei Erbendorf

15.03.2010 - Neun Tage ist es her, da verunglückte auf der B299 bei Krummennaab ein Mann tödlich, weitere Beteiligte wurden schwer verletzt. Am Montag, 15. März 2010 keine vier Kilometer weiter, wieder ein sehr schwerer Verkehrsunfall. Fünf Personen wurden verletzt, zwei davon lebensgefährlich.

Um 7.36 Uhr ging der Notruf in der ZRF-Rettungsleitstelle in Weiden ein. Auf der Bundesstraße 299 hatte es diesmal zwischen der Ortschaft Plärn und der Stadt Erbendorf (Kreis Tirschenreuth) gekracht. Mehrere Personen sollen verletzt sein, eine Person soll wiederbelebt werden, so die erste Meldung.

      

Sofort wurden die BRK-Rettungswagen aus Erbendorf, Tirschenreuth und Neustadt alarmiert. Dazu der Notarzt aus Neustadt/WN, BRK-Einsatzleiter Markus Münchmeier und der Bayreuther Rettungshubschrauber "Christoph 20". Auch die Feuerwehren der umliegenden Orte sind unterwegs. Später kam noch der Rettungswagen aus Kemnath hinzu, der vorher noch bei einem anderen Notfall war.

An der Unfallstelle, kurz vor der Stadt Erbendorf, war nach Aussage des Einsatzleiter ein Ford ins Schleudern geraten und mit einem entgegenkommenden Opel kollidiert. Der Opel schlug auf Höhe der B-Säule, auf der Beifahrerseite in den Ford ein. Zwei Ärzte waren zufällig zu dem Unfall hinzu gekommen. Sie waren beim Eintreffen der ersten Helfer bereits dabei, die Verletzten zu versorgen.



Von den vier Insassen des Ford, waren drei im Auto eingeklemmt. Rund 30 Minuten brauchten die Kräfte der Feuerwehr, bis das Fahrzeug soweit zerlegt war, dass die Rettungsassistenten und Notärzte die Verletzten befreien konnten. Wiederbelebt werden musste jedoch keiner der Verletzten.

Glück hatten der Fahrer des Opel und der Fahrer des Ford. Beide wurden nur leichter verletzt, kamen zur Sicherheit aber in die Kliniken nach Kemnath und Weiden.

Kritisch ist der Zustand für zwei Insassen des Ford. Sie erlitten sehr schwere Verletzungen und waren bei Eintreffen der Retter bewusstlos. Sie mussten an der Einsatzstelle noch in Narkose versetzt werden. Ein junger Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Bayreuther Klinik geflogen, eine junge Frau kam mit dem Rettungswagen ins Klinikum Weiden. Lebensgefahr ist bei beiden nicht auszuschließen.

Der letzte Insasse in diesem Auto wurde ebenfalls schwer verletzt und nach der Erstversorgung ebenfalls ins Klinikum Weiden gebracht.

Kurz vor 9 Uhr waren alle Verletzten auf dem Weg in die Krankenhäuser.

Nachtrag: Um 13:10 Uhr teilte die Polizei mit, dass der 19-jährige Beifahrer welcher mit dem Rettungshubschrauber nach Bayreuth geflogen wurde, am Mittag aufgrund seiner schweren Verletzungen verstorben ist.

Bericht: Peter Astashenko
Bilder: bk-media.de

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