Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 23.06.2014
Katastrophenschutz besucht ILS

23.06.2014 - 20 Mitglieder der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) der Stadt Weiden besuchten jetzt die Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz. Jürgen Meyer, der stellvertretende Leitstellenleiter, begrüßte die Gruppe um Katastrophenschutzsachbearbeiterin Nadja Meiler und hieß sie in den Räumen der ILS Nordoberpfalz in der Ulrich-Schönberger-Straße 11a in Weiden i.d.OPf. herzlich willkommen. In einer Präsentation gab Meyer einen umfassenden Überblick über das Aufgabenspektrum der Leitstelle. Die Zusammenarbeit mit den verschiedensten Hilfsorganisationen wurde den im Katastrophenschutz eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Weiden i.d.OPf. näher gebracht.

Mit einem Leitstellengebiet von rund 2.585 m² Fläche ist das Gebiet flächenmäßig dem Saarland gleichzusetzen. Dabei werden rund 225.000 Einwohnern in den Landkreisen Neustadt a.d.Waldnaab, Tirschenreuth und der Stadt Weiden i.d.OPf. und über 130 km Landesgrenze zur Tschechischen Republik betreut.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Leitstelle haben für die Ein-satzbearbeitung einen Datenpool zur Verfügung, der alle Fahrzeuge (rund 900) und alle Einsatzmittel und -geräte im Leitstellenbereich enthält. Diese Daten sind im System hinterlegt, um die Disponenten bei ihrer Tätigkeit schnell und unkompliziert zu unterstützen – damit dem Hilfesuchenden schnell und zuverlässig geholfen werden kann. Gebietsgrenzen stellen hierbei keine Herausforderung mehr dar – wer Hilfe benötigt, kann sicher sein, dass ihm auch schnellstmöglich geholfen wird.

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Meyer zeigte der Führungsgruppe Katastrophenschutz die Räume und erläuterte die umfangreiche Technik. Die ILS Nordoberpfalz ist hochtechnisiert und stellt eine äußerst komplexe Einrichtung dar, jedoch sichern Notstromeinspeisung und weitere Vorkehrungen die Arbeitsfähigkeit auch für Extremfälle sicher ab.

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Bei der anschließenden Besichtigung des Betriebsraumes wurde die eigentliche Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter näher gebracht. An den Bildschirmen konnte mitverfolgt werden, welche Informationen dem Leitstellenpersonal bei der Disposition vorliegen (wie bspw. Wetterradar), wie bei verschiedenen Einsätzen Fahrzeuge, Gerät und Kräfte alarmiert werden oder aber auch der Flugweg des Rettungshubschraubers Christoph 80 – der die Strecke Weiden – Regensburg in rund 22 Minuten zurücklegt.

Täglich gehen ca. 400 Anrufe ein, welche wiederum zu ca. 200 Einsätzen führen. Es wurde dabei deutlich, dass neben Notrufmeldungen (Notruf für Rettungsdienst und Feuerwehr 112) viele andere Aufgaben zum täglichen Geschäft gehören (wie bspw. Krankentransporte, Führen des Krankenbettennachweises,...). Dabei ist auch der laufende und enge Kontakt zu anderen Behörden und Dienststellen wichtig, um den Bürgerinnen und Bürgern effektiv helfen zu können.

Die Mitglieder der FüGK Weiden i.d.OPf. zeigten sich beeindruckt von den Anforderungen an das Leitstellenpersonal, die Möglichkeiten und das breite Aufgabenspektrum der ILS Nordoberpfalz.

Die Zusammenarbeit zwischen der ILS Nordoberpfalz und dem Katastrophenschutz der Stadt Weiden i.d.OPf. konnten durch den Besuch vertieft werden, Beziehungen geknüpft und der Erfahrungsschatz bereichert werden. Für Schadenslagen und Katastrophen weiß man einen verlässlichen Partner an der Seite.

Bericht und Bilder: Norbert Schmieglitz

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