Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 04.07.2011 07:22:58
Großbrand in Hohenhard

02.07.2011 - Am Samstag um 12:31 Uhr verständigte die Feuerwehreinsatzzentrale die Disponenten der Leitstelle Nordoberpfalz über einen Großbrand in Hohenhard bei Waldershof (Kreis Tirschenreuth). Eine Scheune solle dort brenne. Personen seien keine in Gefahr. Der Brand war von Nachbarn entdeckt und gemeldet worden. Die Disponenten alarmierten daraufhin den Rettungswagen des BRK aus Kemnath und den „Helfer vor Ort“ des BRK Poppenreuth.

Als der Rettungswagen eintraf zeigte sich, dass nicht nur die Scheune brennt. Auch das Wohnhaus stand in Flammen. Um für die längere Einsatzzeit gerüstet zu sein wurden daraufhin ein Einsatzleiter des BRK, die Schnelleinsatzgruppen des BRK Poppenreuth und des BRK Kemnath sowie die Mobile Unfallnachsorge des BRK Wiesau alarmiert. Ein Feuerwehrarzt aus dem Landkreis war ebenfalls an der Einsatzstelle.

Was war passiert: Zwei 13-jährige Burschen hatten auf einem Grundstück im Waldershofer Ortsteil Hohenhard mit einem Gaskartuschenbrenner hantiert und dabei einen Sperrmüllhaufen, der direkt neben einem Schuppen aufgetürmt war, in Brand gesteckt. Die Kinder konnten die offenen Flammen zunächst selbst mit Wasser löschen. Der Sperrmüllhaufen kokelte jedoch weiter und setzte die Bretter des in Holzbauweise errichteten Nebengebäudes in Brand. Dabei brannte der 8 x 10 m große Schuppen komplett nieder, die darin gelagerten Gegenstände (3 Pkw, 1 Motorrad, 1 kleines Wohnmobil, diverses Werkzeug und eine Vielzahl elektrischer Geräte) wurden allesamt ein Raub der Flammen.

Eingesetzt waren die Wehren aus Hohenhard, Waldershof, Poppenreuth, Walbenreuth, Fuchsmühl, Pilgramsreuth und Pullenreuth sowie das Schnelleinsatzzelt der Feuerwehr Waldsassen, die Unterstützungsgruppe der Einsatzleitung der Feuerwehr Wiesau und die Drehleiter der Feuerwehr Marktredwitz.

Vor Ort musste lediglich eine 43-jährige Patientin vom Rettungsdienst ambulant versorgt werden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 150.000 Euro. Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Weiden i.d.OPf. geführt.

Bericht: Peter Astashenko / Jürgen Meyer

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