Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

Sie befinden sich hier > Nachrichten > Archiv
Meldung vom 10.01.2010 00:00:00
"Daisy" ohne Schrecken

10.01.2009 - Der Norden Deutschlands versinkt im Chaos. Schnee und Sturmflut. In Teilen Mecklenburg-Vorpommerns gilt schon Katastrophenalarm. Selbst CNN meldet: "Germany faces a Blizzard". Wir Bayern nehmens ohnehin ja immer recht gelassen. Mit ein paar Zentimetern mehr an Schnee kommen wir gut zurecht. So hielt sich das Wetterbedingte Einsatzaufkommen am Wochenende in den Landkreisen Tirschenreuth und Neustadt/Waldnaab und der Stadt Weiden auch in Grenzen.

Wobei in Grenzen eigentlich schon übertrieben ist. Wetterbedingt passierte schlicht nichts Außergewöhnliches. So gab es am Wochenende genau drei Verkehrsunfälle, bei denen der Rettungsdienst gefordert war.

Freitag abend krachte in der Dr.-Selling-Str. in Weiden gegen 21 Uhr ein Auto gegen eine Hausmauer. Der Fahrer wurde ins Klinikum eingeliefert.

Samstag vormittag überschlug sich bei Oberbruck zwischen Kemnath und Immenreuth (Kreis Tirschenreuth) ein Wagen. Mittelschwer verletzt kam der Fahrer ins Krankenhaus. Samstag um 13.16 Uhr zwischen Mantel und Hütten (Kreis Neustadt/WN) der Dritte. Der vermeintlich Verletzte wollte jedoch nicht mit ins Krankenhaus. Seitdem ist Ruhe.

Gefordert war indes zwei Mal die Wasserwacht. Samstag gegen 13.45 Uhr wurde bei Haselhöhe in der Nähe von Rothenstadt (bei Weiden) eine Person im Wasser gefunden. Der Senior stürzte auf ungeklärte Weise in den Teich. Mitglieder von Wasserwacht Weiherhammer und DLRG Weiden zogen die Leiche des Mannes aus dem Wasser. Ein Notfallseelsorger spendete die Sterbesakramente.

Sonntagfrüh um 3.43 Uhr wurde Alarm für eine Vermisstensuche ausgelöst.
Ein Mann meldete sich bei der Polizei. "Er sei bei Pressath in ein Gewässer gefallen. Durchnässt stehe er nun am Ufer, sehe ein Licht, komme aber nicht mehr weiter", lautete die Meldung die Wasserwachteinsatzleiter Peter Sirtl bekam. Noch bevor die Wasserwachten jedoch ausrückten wurde der Anrufer gefunden. Der Notarzt untersuchte ihn, er war jedoch nur leicht unterkühlt und sonst unverletzt. Man brachte ihn nach Hause.

Selbst die sonst üblichen älteren Herrschaften, die auf glatten Straßen stürzen und sich verletzen, blieben glücklicherweise aus. Wie gesagt: Wir Bayern kommen mit dem Wetter scheinbar ganz gut zurecht. :) Hoffen wir, dass es auch so bleibt.

Bericht und Kommentar: Peter Astashenko

ILS Nordoberpfalz 2018 | Impressum | Telefon: +49 (961) 38833-0 | leitung@ils-nordoberpfalz.de