Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 01.08.2010 07:00:10
Im Katastrophenfall alles im Griff

03.08.2010 - Ein Horrorszenario: Erst versprüht ein Flugzeug große Mengen Pflanzenschutzmittel über der Schule am Netzaberg. Dann stößt es über dem Truppenübungsplatz mit einem anderen Flieger zusammen. Gleichzeitig ereignet sich ein Unfall an der Ölpipeline. Drei Katastrophen auf einmal – letztlich aber nur eine Übung. Insgesamt 2042 Einsatzkräfte aus der Oberpfalz und der US-Armee beteiligten sich an der Katastrophenschutzübung „Charging Boar 2009“. Zur Nachbesprechung begrüßte Oberstleutnant Thomas Sperl im Casino der Weidener Bundeswehr die Teilnehmer vom Landratsamt Neustadt, der örtlichen Polizei, der Bundespolizei, der Freiwilligen Feuerwehr, dem THW, dem BRK und der Leitstelle des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz (Weiden).

In einem Kurzvortrag informierte er sie über den aktuellen Stand der Bundeswehr hinsichtlich der zivilen militärischen Zusammenarbeit. Die erfolgreichen Ergebnisse der Katastrophenübung fasste Kreisbrandrat Richard Meier bei der Sicherheitspolitischen Veranstaltung des Kreisverbindungskommando Neustadt/WN zusammen. Das Ziel, die Führungsgruppe des Katastrophenschutzes im Landkreis Neustadt/WN. kennenzulernen, sei erreicht. Seitens der ZRF-Leitstelle nahmen Herbert Putzer, Jürgen Meyer, Jürgen Göppl und Jochen Staufer an der Veranstaltung teil.

Das Kreisverbindungskommando befand sich bereits seit 28. Juni in Wehrübung, führte gemäß Ausbildungsbefehl des Landeskommandos Bayern verschiedene Ausbildungsvorhaben und Aufträge aus. Dank galt den Kameraden des Kommandos, meist Reservisten. Sie arbeiteten fleißig mit und opferten viel Zeit. Im Anschluss versuchten sich die Gäste als Schützen mit verschiedenen Handwaffen.

Bericht und Bilder: Reinhold Dobmeier

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