Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 10.05.2010 15:09:15
Alarmierungsplanung: Effektivität ist das Ziel

10.05.2010 - Das Thema ist heikel. Wer soll zu welchem Einsatz fahren? Effektivität ist das Ziel. Nicht zu wenig Helfer, aber auch nicht zu viele Ressourcen binden. Beim Lehrgang Alarmierungsplanung in der Feuerwache Weiden erläuterten Vertreter der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried (SFSG) detailliert, wie an dieses Problem herangegangen werden kann.

Dazu waren neben den Feuerwehrführungskräften auch die Verantwortlichen der Kreisverwaltungsbehörden, die Leitung der Rettungsleitstelle sowie Vertreter der Hilfsorganisationen, von Wasser- und Bergrettung geladen. An drei Tagen wurden verschiedenste Szenarien durchgespielt.



Allein für die Feuerwehren wird es künftig 59 Einsatzstichwörter geben. Für jedes muss es eine Ausrückeordnung geben. Zudem muss auch festgelegt werden, wer neben der eigentlichen Wehr noch zur Unterstützung alarmiert wird. Hier gibt es verschiedenste theoretische Modelle, die vorgestellt wurden. Mit dem Lehrgang wurden nun die Grundlagen gelegt. In den nächsten Monaten sind nun Kreisverwaltungsbehörden und Feuerwehren gefordert, dies mit der Projektgruppe Alarmierungsplanung des ZRF umzusetzen. Theoretisch wird es für jeden Straßenzug in der Nordoberpfalz dann einen Alarmplan geben. Erfasst werden diese dann zentral in derkünftigen ILS. So dass Ende kommenden Jahres das Einsatzleitsystem ELDIS3 mit diesen Daten bereits "gefüttert" ist und jeder Einsatz dann auch optimal "abgearbeitet" werden kann.

Bericht: Peter Astashenko
Bilder: Jürgen Meyer

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