Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 05.05.2011 08:39:00
Zauberwort Digitalfunk: Weitere Berater für die ILS

05.05.20111 - Krächzen, Funklöcher, nicht abhörsicher – 2013 soll dem analogen Funk von Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr langsam der Gar ausgemacht werden. Das Zauberwort heißt digitaler Funk. Damit auch die künftigen Anwender mit der neuen Technik zurecht kommen, wird einiges an Schulung nötig sein. Gerald Wölfl und Martin Lichtblau von Leitstelle Nordoberpfalz zu „Fachberatern Digitalfunk“ schulen lassen. Zusammen mit Stefan Schieder und Rüdiger Ubrig werden sie künftig Anwender schulen. Die Ausbildung fand an der staatlichen Feuerwehrschule in Regensburg statt.

Drei Tage lang ging es vor allem darum, wie den künftigen Anwendern die Technik nahe gebracht werden kann. Grundlage ist dabei die so genannte elektronische Lernanwendung. Eine Plattform im Internet, auf der die Theorie zum Digitalfunk vermittelt wird. Die Ausbilder werden dadurch entlastet und können sich bei der Anwenderschulung vor allem um die praktische Handhabung der Geräte kümmern.



Die Ausbilder Andreas Kreuzpaintner und Herbert Wagner von der staatlichen Feuerwehrschule vermittelten den künftigen Fachberatern aber auch, wie sie die elektronische Lernunterlage ihren Erfordernissen anpassen und wie sie Fernmeldeskizzen erstellen.

Die vier Leitstellen-Disponenten werden aber nicht nur als Ausbilder tätig sein. Sie sollen auch Organisationen zur Einführung des Digitalfunks beraten. Wenn es zum Beispiel darum geht, wie eine Feuerwehr künftig alarmiert werden soll, oder welches Funkgerät den Bedürfnissen entspricht, sind sie die ersten Ansprechpartner.

Bericht: Peter Astashenko
Bild: Gerald Wölfl

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