Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 15.12.2009 00:00:00
Brand in Weiden - drei Verletzte

15.12.2009 - Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus gefährdete in der Mittagszeit zahlreiche Menschen in der Weidener Gaswerkstraße. Drei Personen mussten ins Klinkum, eine Bewohnerin benötigte das Kriseninterventionsteam.

Um 11.50 Uhr erreichte die Rettungsleitstelle der Notruf. Die Meldung: "Brand in einem Wohnhaus, mehrere Personen eingeschlossen". Sofort wurden die  Rettungswagen aus Eschenbach, Vohenstrauß und Neustadt sowie ein Krankenwagen aus Weiden und der Notarzt Neustadt alarmiert. Die Weidener Rettungswagen und der Weidener Notarzt waren zu dem Zeitpunkt alle im Einsatz. Rettungsassistent Helmut Spachtholz übernahm die Einsatzleitung der BRK-Rettungskräfte.

An der Einsatzstelle bot sich folgendes Bild: In dem Mehrfamilienhaus wohnen sechs Parteien. In einer Wohnung im Erdgeschoss war das Feuer ausgebrochen. Mitarbeiter der daneben liegenden Stadtwerke sahen den Qualm und eilten sofort nach nebenan. Ein Stadtwerke-Mitarbeiter verschaffte sich Zugang zu der brennenden Wohnung und befreite die Bewohnerin. Dabei zog er sich eine leichte Rauchvergiftung zu und musste nach einer Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Brandleiderin selbst war mittelschwer verletzt. Sie hatte viel Rauch eingeatmet und starke Atemprobleme. Nach notärztlicher Versorgung wurde auch sie ein ein Klinikum gebracht.

Der Einsatzleiter forderte zwischenzeitlich zur Sicherheit noch den Notarzt aus Weiden an, der mittlerweile wieder verfügbar war, sowie einen weiteren Rettungswagen, der aus Erbendorf geschickt wurde.

Nachdem sich Feuerwehr und Rettungsdienst einen Überblick verschafft hatten, war klar, dass sich mit Ausnahme eines Ehepaares alle Bewohner bereits im Freien befanden. Das eine Ehepaar wollte aber partout das Haus nicht verlassen. Sie befanden sich aber nicht in einem gefährdeten Bereich.

Mittlerweile meldete sich noch eine Dame beim Rettungsdienst, deren Kreislauf durch die Aufregung Probleme machte. Da sich ihr Zustand nicht suffizient stabilisieren ließ, wurde auch sie ins Klinikum gebracht. Eine weitere Bewohnerin war recht aufgeregt. Rettungsdienstmitarbeiter beruhigten die Frau und übergaben sie schließlich an das nachgeforderte Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes, die die Frau vor Ort betreuten. 

Gegen 13.30 Uhr war der Einsatz für das BRK beendet.

Beitrag: Peter Astashenko
Bilder: bk-media.de

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