Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 28.04.2016
Girls erkunden Rettungsdienst

28.04.2016 - "Junge Menschen träumen davon, den Beruf zu finden, der zu ihnen passt. Niemand ist für bestimmte Berufe geeignet oder nicht, weil er ein Mädchen oder ein Junge ist. Beim Girls'Day finden jedes Jahr Tausende Mädchen hier ihren Traumberuf, weil sie Berufe kennenlernen, in denen sie zeigen können, was in ihnen steckt. Rollenklischees haben in der Berufswahl nichts verloren", machte Alfred Rast, Geschäftsleiter des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Nordoberpfalz bei seiner Begrüßung deutlich.
16 Schülerinnen der Sophie Scholl Realschule und des Elly-Heuss-Gymnasiums Weiden, der SWS Friedrich Arnold Amberg fanden "Das war der geilste ‪Girlsday‬ seit Jahren".

50 Veranstaltungsorte gab es in der Nordoberpfalz. Einer davon war die Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz. Zusammen mit Ihren öffentlich-rechtlichen RD-Durchführenden, dem BRK Kreisverband Weiden und Neustadt/WN. und der DRF Luftrettung, veranstalteten sie diesen Tag zum zweiten Mal gemeinsam. Vorgestellt wurden die Berufsbilder Notfallsanitäterin, Notärztin, Hubschrauberpilotin und Disponentin einer Integrierten Leitstelle.

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Das Interesse, diese Berufe kennenzulernen, war überaus groß. „Die Nachfrage übertraf das Angebot von 16 Plätzen um ein Vielfaches“, berichten Renate Nastvogel vom ZRF Nordoberfpalz und Jürgen Meyer, der stv. Leiter der ILS, die Hauptorganisatoren. Den Schülerinnen wurde die Vielfalt des Einsatzbereiches von Rettungsberufen vorgeführt. Sogar in Christoph 80, den Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung, durften sie einsteigen und Probesitzen.

Doch zuvor hieß es "Ohren gespitzt". Rettungsassistentin Yvonne Reichenberger von der BRK Rettungswache Lohma erläuterte beeindruckend ihren Weg zum Rettungsdienst und dessen Möglichkeiten der Ausbildung. ILS-Disponentin und Schichtleiterin Sarah Friedrich erklärte den aufmerksamen Zuhörerinnen schließlich, wie zufrieden sie mit ihrer Arbeit ist. „Ich liebe meinen Job, weil ich täglich neue Herausforderungen in einem sehr kollegialen Team meistern kann. Kein Dienst, kein Tag ist wie der andere.“  Als weiteres Highlight standen die Berufsbilder Pilotin und Notärztin auf dem Programm. Pilot und Stationsleiter Jochen Huber und Regionalleiter Daniel Hecht von der DRF Luftrettung beantworteten den wissbegierigen Besuchern umfassend alle Fragen rund um das Thema Luftrettung. Dr. Florian Neuhierl vom Klinikum Weiden machte den Beruf der Notärztin schmackhaft. Im Vergleich zum Rettungsdienst, gibt es auf den Seiten der Notärzte übrigens noch den höchsten Frauenanteil.

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BRK Rettungsassistent Christian Putzer erzählte von seinen Einsätzen  und ließ die Schülerinnen miterleben, was ein Beruf im Rettungswesen alles bietet und fordert. 30 Prozent des Rettungspersonals seien weiblich. „Da gibt es noch Nachholbedarf“, versichert Putzer. In einer inaktiven Schauübung wurde dann ein gestürzter Fensterputzer fachgerecht versorgt und abtransportiert.

Dass dann auch noch ein Rettungshubschrauber über den Köpfen der Jugendlichen zu einem internistischen Einsatz nach Schwarzenbach an der Saale abhob, bleibt bestimmt lange im Gedächtnis. „Rettungsarbeit ist immer Teamwork“, versicherte Jürgen Meyer.

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