Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 26.02.2018
BÄÄÄM! Elf NotSan auf einen Streich

26.02.2018 - An der Berufsfachschule für Notfallsanitäter in Roth haben jetzt elf Disponenten und Rettungsassistenten der Integrierten Leitstelle (ILS) Nordoberpfalz, erfolgreich ihre staatliche Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter (NotSan) abgelegt.

Marcus Christoph, Jürgen Göppl, Sebastian Hofmann, Christian Pecher, Stefan Putzer, Silvio Rupp, Robert Schmid, Thomas Schmitt, Thomas Schöner, Patrick Süttner und Florian Schwamberger wurden sprichwörtlich auf Herz und Nieren geprüft und bestanden alle Prüfungen im ersten Anlauf.

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Dynamik in der Praxis bewiesen
Im praktischen Teil galt es für die angehenden Notfallsanitäter, simulierte, medizinische Notfallsituationen zu bewältigen. „Wir haben hier durchweg sehr gute Leistungen gesehen. Alle Prüflinge haben die vom Gesetzgeber geforderte Handlungskompetenz in vollem Umfang nachgewiesen“, freut sich Schulleiter Jürgen Sollfrank von der Döpfer Schule Nürnberg. Für ihn hat auch damit eine neue Ära begonnen. „Es war ein Pilotlehrgang, für künftige staatliche Notfallsanitäter-Ergänzungsprüfungen, an unserer Schule“, so Sollfrank weiter.

Auch Medizinaldirektorin und Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Dr. Birgit Schlicker, als Vertreterin der Bezirksregierung, ist begeistert von den Ergebnissen. Andreas Lodes, Trainer und Lehrgangsleiter, freut sich über die Dynamik in den praktischen Teilen: „Wenn wir mal den einen oder anderen Anflug von Prüfungsangst außen vorlassen, waren die Parts sehr aktiv. Das hat richtig Spaß gemacht.“ Das bestätigen auch Dr. Moritz Maenner, Christoph Diehl, Jürgen Sollfrank und Cornelius Löwen vom Prüfungsausschuss.

Neben der Vermittlung von medizinischen Fachwissen und invasiven Techniken wurde besonderen Wert auf das Training von Kompetenzen im Bereich Kommunikation und Interaktion gelegt. Auch Recht und Gesetz standen auf dem Stundenplan. „Es war hart“, sagt Robert Schmid. Vor allem viel Disziplin habe die Vorbereitungszeit abverlangt. „Ich musste mich selbst strukturieren, mir Lernblöcke setzen“, resümiert der 43-Jährige der auch auf Christoph 80 als Leitender HEMS-TC eingesetzt ist. Es galt, in kurzer Zeit das Differenzwissen vom Rettungsassistenten zum Notfallsanitäter zu verinnerlichen. Nebenher ging er noch zu hundert Prozent im Schichtbetrieb arbeiten.

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Exzellente Ergebnisse
In Einzelprüfungen mussten sich die Prüflinge beweisen. Es hieß die Prüfer mündlich und praktisch zu überzeugen. Am Ende ist auch Herbert Putzer, der Leiter der ILS Nordoberpfalz zufrieden. „Unsere Disponenten und „fliegenden Sanis“ haben bewiesen, dass es geht“, es sei eine Investition in die Zukunft, sagte er angesichts der verkürzten Lernzeit von 80 Stunden. „Was unsere Mitarbeiter riskiert haben, unter solchen erschwerten Bedingungen die Qualifizierung zum Notfallsanitäter abzulegen, sei zu würdigen“, ergänzte ZRF-Geschäftsleiter Alfred Rast. Die ZRF-Geschäfts- und Leitstellenleitung dankte jedem einzelnen für das Engagement und die Horizonterweiterung. "Unsere Absolventen können mit Stolz die neue Berufsbezeichnung tragen, die mit deutlich mehr Kompetenzen ausgestattet ist, als der alte Rettungsassistent", so ILS-Pressesprecher und Stellvertretender Leiter Jürgen Meyer.

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