Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 02.01.2010 00:00:00
1. Januar wichtiger Schritt auf Weg zur Integrierten Leitstelle

02.01.2010 - Für die Mitarbeiter der Rettungsleitstelle begann das Jahr mit einem großen Schritt auf dem Weg zur "Integrierten Leitstelle (ILS) Nordoberpfalz". Seit 1. Januar ist der "Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Weiden i.d.OPf." ihr neuer Arbeitgeber. Es startet die Phase des Umbaus und der Vorbereitung. In eineinhalb Jahren soll der Probebetrieb der ILS anlaufen und am 01.01.2012 der sogenannte "Echtbetrieb" aufgenommen werden.

Am Samstag präsentierte Leitstellenleiter Herbert Putzer seine Mitarbeiter in Jacken mit dem neuen Logo des Zweckverbands. Der Schriftzug "ILS" wird von Flammen und einem Elektrokardiogramm eingerahmt, um das Zusammenwirken von Feuerwehr und Sanitätern darzustellen. Putzer berichtete, dass bereits die Hälfte der Mitarbeiter die Feuerwehr-Grundausbildung absolviert habe und damit beste Startvoraussetzungen gegeben seien.

Zweckverbandsvorsitzender Landrat Simon Wittmann sprach von einer "guten Entscheidung für die Bürger". Kurz vor Weihnachten seien mit dem Beschluss, die ILS in den Räumen des BRK-Kreisverbands zu betreiben, entscheidende Weichen gestellt worden. 25 Jahre gilt der Vertrag zunächst. "Günstiger als alle anderen denkbaren Lösungen" sei die jetzige, betonte Wittmann. Die Stadt Weiden hatte sich mit einem neu zu erstellenden Gebäude im Gewerbegebiet Neustädter Straße um den Sitz der ILS beworben.

Alfred Rast, beim Landratsamt angesiedelter Geschäftsleiter des Zweckverbands, berichtete von den Meilensteinen auf dem Weg zur ILS. Arbeits-, Miet- und Energieversorgungsverträge hätten umgestellt werden müssen. Gebäude- und EDV-Technik müsse umgerüstet werden. Schließlich sei auch eine erhöhte Qualifikation des Personals nötig. Und weitere Aufgaben stehen an: "Digitaler Funk" werde kommen und bezüglich des "grenzüberschreitenden Rettungsdienstes" müssten noch viele Punkte geklärt werden. BRK-Kreisgeschäftsführer Franz Rath sprach von "einem lachenden und einem weinenden Auge". 32 Jahre habe die Rettungsleitstelle jetzt unter der Trägerschaft des Bayerischen Roten Kreuzes gearbeitet. Dass diese Ära zu Ende gehe, bedauere er. Glücklich sei er aber, dass die neue Leitstelle am alten Standort, unter dem Dach des BRK-Kreisverbands arbeiten werde und die Mitarbeiter "tief im Herzen" Rotkreuzler bleiben werden.

Quelle: Der neue Tag, hcz

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