Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz

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Meldung vom 09.05.2018
Girls‘Day 2018: Mädels erobern ILS und Hangar

09.05.2018 - Wissbegierig, gut informiert und immer für einen lockeren Spruch zu haben - eine lebhafte Gruppe schnupperte beim Mädchenzukunftstag am Donnerstag, 26. April bei ILS Nordoberpfalz, DRF Luftrettung und beim BRK Rettungsdienst hinein.

Junge Menschen träumen davon, den Beruf zu finden, der zu ihnen passt. Niemand ist für bestimmte Berufe geeignet oder nicht, weil er ein Mädchen oder ein Junge ist. Auch beim diesjährigen Girls’Day fanden tausende Mädchen wieder ihren Traumberuf, weil sie Berufe kennenlernen, in denen sie zeigen können, was in ihnen steckt. „Rollenklischees haben in der Berufswahl nichts verloren“ so Alfred Rast, Geschäftsleiter des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Nordoberpfalz bei seiner Begrüßung zum Girls‘Day 2018 in der ILS Nordoberpfalz.

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18 Schülerinnen des Elly-Heuss-Gymnasiums Weiden, der FOS Marktredwitz und der Haupt- und Mittelschule Wiesau fanden: „Das war einer geiler Girls‘Day“. Rund 60 Veranstaltungsorte gab es in der Nordoberpfalz. Einer davon war die Integrierte Leitstelle Nordoberpfalz. Zusammen mit Ihren öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst-Durchführenden, dem BRK Kreisverband Weiden und Neustadt/WN und der DRF Luftrettung, veranstalteten sie diesen Tag zum vierten Mal gemeinsam.

Vorgestellt wurden die Berufsbilder Notfallsanitäterin, Notärztin, Hubschrauberpilotin und Disponentin einer Integrierten Leitstelle. Das Interesse, diese Berufe kennenzulernen, war überaus groß. „Die Nachfrage übertraf das Angebot von 18 Plätzen um ein Vielfaches“, berichten stv. Geschäftsleiterin Renate Nastvogel vom ZRF und Jürgen Meyer der stv. Leiter der ILS, die Hauptorganisatoren. Notfallsanitäter und BRK Ausbildungsleiter Christian Putzer erläuterte beeindruckend seinen Weg zum Rettungsdienst und dessen Möglichkeiten der Ausbildung. Putzer erzählte auch von Einsätzen und ließ die Schülerinnen miterleben, was ein Beruf im Rettungswesen alles bietet und fordert. 30 Prozent des Rettungspersonals seien weiblich. „Da gibt es noch Nachholbedarf“, versichert Putzer. In einer inaktiven Schauübung wurde dann ein gestürzter Fensterputzer fachgerecht versorgt und abtransportiert.

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Dass dann auch noch ein Rettungshubschrauber über den Köpfen der Jugendlichen zu einem internistischen Einsatz nach Pirk im Landkreis Neustadt an der Waldnaab abhob, bleibt bestimmt lange im Gedächtnis. „Rettungsarbeit ist immer Teamwork“, versicherte Jürgen Meyer.

Den Schülerinnen wurde die Vielfalt des Einsatzbereiches von Rettungsberufen vorgeführt. Sogar in den Christoph 80, den Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung, durften sie einsteigen und Probesitzen. Doch es hieß auch immer wieder „Ohren gespitzt“. Als weiteres Highlight standen die Berufsbilder Pilotin und Notärztin auf dem Programm. Leitender HEMS-TC Robert Schmid und Pilot Felix Freitag von der DRF Luftrettung beantworteten den wissbegierigen Besuchern umfassend alle Fragen rund um das Thema Luftrettung. Die Ärztliche Leiterin Rettungsdienst Dr. Gudrun Graf machte den Beruf der Notärztin schmackhaft. Im Vergleich zum Rettungsdienst, gibt es auf den Seiten der Notärzte übrigens noch den höchsten Frauenanteil. ILS-Disponentin und Schichtleiterin Sarah Friedrich erklärte den aufmerksamen Zuhörerinnen schließlich, wie zufrieden sie mit ihrer Arbeit ist. „Ich liebe meinen Job, weil ich täglich neue Herausforderungen in einem sehr kollegialen Team meistern kann. Kein Dienst, kein Tag ist wie der andere.“

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